Donnerstag, 6. August 2009
Laufen darf ich noch nicht, aber sonst geht es
Vom 13. Juli an hatte ich 11 Tage lang ein Magnet-Resonanz-Gerät zu Hause. Morgens und abends ließ ich mein Knie jeweils 24 min bestrahlen. Es tat nicht weh, aber während der Behandlung schien mein Knie permanent etwas gereizt zu sein. Naja, abwarten. Einen richtigen Erfolg spürt man wohl erst Wochen nach der Behandlung und leichte Schmerzen können ja auch ein Zeichen der Heilung sein.
Seit 10 Tagen ist diese Behandlung beendet und mittlerweile meine ich, dass es meinem Knie schon wieder besser geht. Das letzte Wochenende war ich sogar zum ersten Mal seit meiner OP eine Stunde walken. Das war so schön, dass ich mir sogleich ein paar Walking-Stöcke zugelegt habe. Ich freu mich drauf, sie werden wohl bald geliefert.
Heute hatte ich nochmals einen Termin bei meinem Orthopäden. Es gab es nicht viel Neues. Ich soll alle Belastung vermeiden, bei der das Knie im Anschluss schmerzt. Radfahren soll ich nur im Flachen, Schwimmen darf ich, aber Laufen soll ich in jeder Form vermeiden. Auch von Nordic Walking wollte er mir eher abraten. Ich werde es aber wohl einfach mal ausprobieren. Grundsätzlich hatte ich das Gefühl, dass das Gehen meinem Knie gut tut. Nur die Stunde war letzten Samstag etwas zu viel. Die Hälfte hätte es wohl auch getan :-)
Dann muss ich mich halt zwingen, die Runde nach 30 min zu beenden, egal, wie schön es gerade im Wald ist.
Gewünscht ist wohl, dass sich die Knorpelschicht wieder aufbaut, was laut Aussage von meinem Orthopäden bis zu einem gewissen Grad möglich ist.
Ich habe ein Schädigung II. bis III. Grades (zum Vergleich: bei einer Schädigung des IV. Grades ist der Knorpel wohl komplett zerstört und der Knochen wird dann angegriffen.) Durch Schonung könnte sich die Knorpelschicht wieder so weit aufbauen, dass nur noch eine Schädigung des I. bis II. Grades zurück bleibt. Naja, dann bleibt ja zu hoffen. Ich muss mich also noch ein paar Monate zurückhalten und hoffen, dass der gewünschte Erfolg eintritt.
Zur Kontrolle soll im November noch mal eine Kernspinaufnahme gemacht werden.
Montag, 29. Juni 2009
Langsam geht es bergauf
Wie auch im OP-Bericht stand, durfte ich ab jetzt mein Bein langsam mehr belasten. Die Physiotherapeutin erlaubte mir, ab und zu ohne Krücken gehen. Einzelne Schritte habe ich schon probiert, es war ein ungewohntes Gefühl, ging aber für einzelne Schritte. Überbelasten wollte ich es nicht, deshalb war ich vorsichtig. Erst gegen Ende der Woche darf ich die Krücken komplett weg lassen.
Danach war ich beim Arzt und ließ die Fäden ziehen. Noch ein paar Tage soll ich warten, dann darf ich auch wieder duschen. Von meinem Arzt bekam ich eine Bandage verschrieben - diese will ich demnächst beim Sport tragen. Ich holte sie ab und ging danach mit Ritchy ins Fitness-Center. Dort probierte ich ein Ergometer aus. Ich darf zwar mein Bein ohne Kraft bewegen, aber ich konnte es noch nicht stark genug knicken. Es ging nicht. Da musste ich wohl noch etwas warten. Schade.
Am Mittwoch hatte ich Krankengymnastik. Ich bekam ein paar Kräftigungsübungen gezeigt, die ich auch zuhause durchführen kann. Schön. Abends ging ich in Fitness-Center, sonst waren die Tage ruhig. Am Donnerstag fuhren wir meine Eltern besuchen. Am Freitag (14 Tage nach der OP) versuchte ich das erste Mal eine längere Strecke ohne Krücken zu laufen. Das musste ich noch üben werden - selbst einen kurzen Einkauf beim Aldi spürte ich anschließend im Knie. Den Rest des Tages schonte ich mich.
Am Samstag ging ich das erste Mal schwimmen. Laut OP-Bericht darf ich zwar erst nach 3 Wochen schwimmen, aber mit Pullboy ging es schon recht gut. So konnte ich beim Schwimmen meine Beine ruhig halten und meine Arme isoliert trainieren. Nach 1 Std. schwimmen reichte es mir, meine Arme waren müde. Es machte jedoch Spaß.
Am Sonntag hatte Ritchy einen Staffel-Triathlon-Wettkampf. Eigentlich war ich für die Radstrecke gemeldet, aber nun hatte er sich Ersatz gesucht. Ich war nur als Zuschauer unterwegs. An diesem Tag nahm ich die Krücken nochmals mit, da ich wusste, dass ich lange Zeit stehend verbringen würde. Mit Hilfe der Krücken war der Tag okay für mein Knie.
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Die kommenden zwei Woche vergingen im recht ähnlichen Stil. Zweimal pro Woche hatte ich Krankengymnastik, zweimal in der Woche ging ich ins Kraftcenter, zwei pro Woche ging ich schwimmen. Ich ging immer längere Strecken, schaffte am Wochenende sogar schon mal eine Besichtigung von zweieinhalb Stunden. In der Krankengymnastik bekam ich neue Übungen gezeigt, und baute diese nach und nach in mein Fitness-Programm mit ein. Übungen für die Aduktoren waren mittlerweile erlaubt, ebenso mal die Beinpresse, allerdings erst mal mit der Hälfte des Gewichts im Vergleich zu meinem Stand vor der OP. Beim Schwimmen nahm ich immer mehr die Beine mit, baute aber auch öfters Übungen mit Pullboy ein, damit mein Knie sich erholen konnte. Nur beim Treppen Steigen und noch viel mehr beim Treppe herunter gehen, hatte ich Schmerzen. Meine Physiotherapeutin meinte aber, dass das normal sei. Demnach muss ich dies noch stärker üben, immer mal probieren, bis der Schmerz kommt.
Montag, 8. Juni 2009
Die erste Woche nach der Knie-OP
Eine Belastung von max. 30 kg einzuhalten ist gar nicht so einfach. Ich bemühte mich einfach, das Bein nicht mehr als mit meinem halben Körpergewicht zu belasten.
Das Pfingstwochenende ging ohne große Besonderheiten vorbei. Ich schonte mein Bein, legte es ab und zu hoch und kühlte es. Ich verlebte die Zeit hauptsächlich zuhause. Ritchy ging immer ein paar Stunden trainieren, aber das war okay. Er kam früh zurück und dann unternahmen wir immer mal etwas, damit mir nicht zu langweilig wurde. Wir fuhren einmal zum Eis essen ins Städtchen, das nächste Mal ans Neckarufer zum Entspannen oder zu den Eltern zum Kaffee trinken und spielen. Es war schön, unter Leute zu kommen.
Am Dienstag ging ich morgens zu meinem Hausarzt. Er nahm sich viel Zeit für mich und erklärte mir den OP-Bericht. Es sieht wohl nicht so gut aus, er empfahl mir, aufs Laufen komplett zu verzichten, damit der Knorpel noch möglichst lange hält. Na ja, mal abwarten. Dieses Jahr wollte ich ja eh aufs Laufen verzichten, danach werde ich sehen. Er bandagierte mein Bein nicht mehr, die Bewegung würde reichen.
Meine Nachfrage, ob ich wieder arbeiten könne, bejahte er. Ich sollte mich nur schonen. Also ging ich anschließend arbeiten, obwohl ich eigentlich noch für 10 Tage krank geschrieben war. Ich hatte aber das Gefühl, mir zuhause nicht die nötige Ruhe zu gönnen. Zudem wollte ich nicht so lange fehlen.
Ritchy fuhr mich die kommenden Tage zur Arbeit und holte mich wieder ab. Ich bewegte mich die gesamte Woche wenig. Am Donnerstag ging ich aber zum ersten Mal wieder ins Fitness-Center und machte Übungen für die Arme, den Bauch und den Rücken. Diese Bewegung tat meinem Rücken gut. Ich genoss es, wieder etwas Kraft trainieren zu können. Am Samstag ging ich nochmals ins Center, während Ritchy mit Pascale nebenan schwimmen waren. Das war eine gute Kombination.
Samstag, 30. Mai 2009
Knie-OP
Am 12. Mai war ich in einer orthopädischen Gemeinschaftspraxis, die einen guten Ruf bezüglich Knie-Operationen und Sportlern genießt. Ich ließ mich untersuchen. Der Orthopäde äußerte den Verdacht einer Arthrose, ggf. auch eines Meniskus-Schadens, wegen der Schmerzen. In meinem Knie spürte man beim Bewegen deutlich einen unrunden Ablauf. Mein linkes Knie fühlte sich zwar ähnlich an, aber mein Orthopäde meinte, das rechte sei schlimmer, womit er Recht hatte. Er wolle gerne eine Kernspinaufnahme des rechten Knies machen und dann entscheiden, ob weitere Maßnahmen, wie ggf. eine Operation notwendig seien.
Durch Zufall konnte die Kernspinaufnahme noch am gleichen Tag durchgeführt werden. Im Anschluss hatte ich mit dem Radiologen eine kurze Nachbesprechung. Er bestätigte die Vermutung meines Orthopäden: der Innenmeniskus sei angerissen (vermutlich ein Schaden, der etwas länger her sei) und die Knorpelfläche wäre schon stark angegriffen, nur noch ein Viertel der Knorpelschicht würde bestehen. Es wäre eine angehende Arthose. Er tröstete mich aber mit dem Spruch, die Ärzte könnten da sicherlich etwas machen. Das äußere Gelenk dagegen ist noch absolut in Ordnung.
Mit diesem Befund fuhr ich erst mal nach Hause und wartet fast 2 Wochen, bis ich einen Besprechungstermin mit meinem Orthopäden bekam. In dieser Zeit lief ich gar nicht, aber ich fuhr viel Rad, mit Bekannten fuhr ich auch mal eine Triathlonstrecke von 180 km ab. Das ging, auch wenn mein Knie danach nach Pause schrie und sie auch bekam.
Dann plötzlich ging alles ganz schnell. Kurzfristig bekam ich dann einen Termin: am Mittwoch, dem 27. Mai hatte ich eine Nachbesprechung mit meinem Orthopäden. Er bestätigte den Meniskus-Schaden und die angehende Arthrose. (Bem.: von Arthrose spricht man wohl erst dann, wenn der Knorpel vollkommen zerstört ist und der Knochen bereits angegriffen ist - das wusste ich vorher auch nicht). Er empfahl mit aufs Laufen komplett zu verzichten und stattdessen zu Schwimmen (im Kraulstil, Brustschwimmen sei nicht gut) und mit wenig Druck Rad zu fahren. Treppensteigen, Drehungen im Knie, etc. solle ich tunlichst vermeiden. Ansonsten würde er mir zu einer Operation raten.
Hm, ich hatte zwar im ersten Gespräch gesagt, dass ich eine Operation umgehen will, aber wenn man immer nur Schmerzen hat, und nicht mehr weiß, was richtig und gut ist, ist das auch nichts. Die letzten zwei Wochen war ich schon stark verunsichert und eigentlich nie schmerzfrei. Also sagte ich, dass eine OP auch in Ordnung wäre. Wann ich denn könne, war seine Nachfrage. Da ich sportliche Ziele, wie den Ironman ja eh gedanklich schon gestrichen hatte, war es mir zeitlich völlig egal. Er schlug den Freitag vor und ich sagte spontan zu.
Also in zwei Tagen sollte ich operiert werden, bzw. es sollte eine Arthroskopie (Kniegelenkspiegelung) gemacht werden und dabei die notwendigen Maßnahmen wie Teilentfernung des Meniskus, Glättung des Knorpels, etc. durchgeführt werden. Ich stimmte allem zu. Ritchy fragte ich, ob er mich am Freitag zum Krankenhaus und später auch wieder zurück fahren könne. Alles kein Problem.
Mir wurde in der Praxis Blut abgenommen, im Krankenhaus nebenan machte ich für den nächsten Morgen einen Termin mit dem Narkose-Arzt aus. Ich besorgte mir Krücken und übte am Abend zuvor schon mal unsere alte, steile Holztreppe hoch und runter zu humpeln. Gar nicht so einfach, aber es geht.
Am Freitag, dem 29. Mai wurde ich gegen 12:00 Uhr operiert, in Vollnarkose. Wie zuvor schon abgemacht, wurde der Meniskus teilentfernt, also geglättet und auch die Knorpelschicht wurde geglättet. Lose Knorpelteilchen oder andere Schleifteile befanden sich nicht in der Gelenkschmiere. Eine Stunde späte wachte ich im Ruheraum wieder auf, döste noch eine Stunde vor mich hin. Dann hatte ich eine Nachbesprechung mit meinem Orthopäden. 14 Tage sollte ich an Krücken gehen, mit Teilbelastung, danach dürfe ich wieder Kraulschwimmen und Radfahren in der Ebene. Er empfahl mir aufs Laufen bis Ende des Jahres zu verzichten. Das Gehen im normalen Leben wäre schon Belastung genug für das Gelenk. Zur Unterstützung könnte ich Gelenkkapseln nehmen und er verschrieb mir auch Einlagen, so dass das Innengelenk etwas entlastet wird.
Die OP verkraftete ich gut. Ritchy fuhr mich nach Hause, kochte etwas für mich. Ich konnte ganz normal essen, hatte keine Kopfschmerzen. Ich war nur müde. Ich legte mich nachmittags noch mal hin und wir machten uns abends einen gemütlichen Abend vor dem Fernseher, mit Bein hoch legen und ab und zu Knie kühlen.
Mittwoch, 13. Mai 2009
Training reicht nicht
Im Januar versuchte ich es mit einem Streak, täglich kurze Strecken laufen. Mein inneres Gefühl sagte mir, dass das für mein Knie nicht gut sei. Die Schmerzen wurden von Tag zu Tag mehr - auch war das Knie immer mal wieder dick. Radfahren schien meinem Knie besser zu bekommen. Ich lief seltener und ging öfters ins Spinning.
Das ging erst mal ganz gut, an einem Wochenende, wo wir unterwegs waren, schaffte ich sogar an zwei Tagen in Folge jeweils 11 km zu laufen. Damit war ich schon sehr zufrieden. Mein Knie tat zwar danach weh, aber ich gönnte ihm anderthalb Wochen Laufpause und dann ging es wieder. Viel Radfahren und ab zu Laufen betrieb ich bis Anfang März. Dann hatte ich nach einem Lauf solche Schmerzen, dass ich erst mal zwei Wochen gar nicht lief.
Vermehrtes Krafttraining machte ich in dieser Zeit. Ich ließ mich auch bei uns im Fitness-Studio von einem Sporttherapeuten beraten. Er fand meine Schmerzen im Knie - an dem Außenband - ungewöhnlich und empfahl mir Kräftigungs- und Balanceübungen. Bei den Kraftübungen sollte ich die Wiederholungen reduzieren (nur 3 Sätze à 3 Wiederholungen) aber dafür die Belastung steigern. Das schaffte ich ganz gut und es schien meinem Knie gut zu tun.
Radfahren und Krafttraining ging fast schmerzfrei. Demnach versuchte ich nochmals einen Lauf. Das war Ende April. Knappe 8 km lief ich. Es war eine relativ flache Strecke aber hauptsächlich auf Asphalt. Das war nicht gut für mein Knie. Während des Laufs spürte ich keine Schmerzen, ich hatte auch Lust länger zu laufen, aber mein Verstand sagte mir, dass es reichen sollte. Es reichte auch. Es war schon zuviel. Das merkte ich erst abends, als wieder Schmerzen in dem Außenband auftraten. Es fühlte sich wie eine Sehnenentzündung an. Aber ist dort überhaupt eine Sehne??? Ich schonte mein Knie erst mal die nächsten Tage, denn es sollte ja schon bald in ein Rad-Trainingslager in den Schwarzwald gehen.
In diesem Trainingslager fuhr ich mit Ritchy zusammen viel Fahrrad. Zwar waren die Strecken kürzer als ursprünglich geplant, aber es war auch hügeliger, als wir angenommen hatten. Zudem hätte das Wetter besser sein können. Es regnete immer mal wieder, so dass viel Touren abgekürzt wurden. Aber wir schafften auch lange Touren über 140 km und fast 2000 Hm. Mein Knie tat nach längeren Touren weh, war auch öfters dick (Wassereinlagerung) aber ich konnte zumindest die gesamte Zeit mitfahren.
Nach dem Trainingslager ging ich am 12. Mai zum Arzt, zu einem Orthopäden.
Freitag, 16. Januar 2009
noch mal von vorne
| Tag | Datum | Zeit | Lauf-Zeit | Lauf-km | Puls Ø | km ges. | Bemerkung |
| 1 | 12.01.09 | 15:38 | 00:21:00 | 2,4 km | 2,4 km | eine Runde um den See, z.T. gegangen | |
| 2 | 13.01.09 | 17:11 | 00:18:00 | 2,8 km | 5,2 km | eine Runde um den See | |
| 3 | 14.01.09 | 16:26 | 00:18:00 | 2,8 km | 8,0 km | eine Runde um den See |
Gestern aber - Padre, ich muss es gestehen - bin ich nicht gelaufen. Wir hatten Handwerker im Haus, haben danach zu zweit noch ein paar Dinge im Bad und im Schlafzimmer aufgehängt und sind später ins Schwimmtraining gegangen (das zweite Mal seit einem Jahr Pause). Das Schwimmen hat Spaß gemacht. Wir fühlen uns sogar schon wieder recht wohl im Wasser. Hier den Rückstand von einem Jahr Trainingspause aufzuholen sollte am einfachsten sein.
Danach hätte ich zwar noch Zeit gehabt zu laufen, aber ich habe mir eine Laufpause gegönnt. Hätte ich schon mehr als einen Drei-Tage-Streak gehabt, wäre ich sicherlich noch gelaufen. So fang ich halt noch mal von vorne an. Mein Hauptinteresse gilt zurzeit nicht einem möglichst langen Streak, sondern durch oftmaliges, wenn möglich tägliches Laufen mein Knie wieder so zu stabilisieren, dass ich mir auch mal wieder längere Läufe zutraue.
Dienstag, 13. Januar 2009
schon ein Mini-Streak
Diese Runde ist als Wiedereinstieg optimal: einer flacher Schotterweg, auf dem gegen den späten Nachmittag öfters mal Leute unterwegs sind. So bekommt man sofort das Gefühl zu entspannen.
Montag, 12. Januar 2009
Streaklänge geschafft
Direkt nach der Arbeit fuhr ich zum See, zog mir Laufschuhe an und es ging los. Die ersten hundert Meter ging ich, dann auf der mit Schnee bedeckten Schotterpiste begann ich langsam zu laufen. Ich genoss es, draußen unterwegs zu sein, die Leute auf dem zugefrorenen See Schlittschuh fahren zu sehen. Die Sonne schien. Es war schön hier zu sein.
Schmerzen im Knie kamen auf. Hm, was sollte ich tun? Noch im Überlegen wurden die Schmerzen weniger. Also lief ich weiter. Mal ging es gut, mal schlechter. Ich bekam immer mal wieder Schmerzen im Knie und damit die Ungewissheit, ob ich doch nicht lieber gehen sollte. Aber ich lief weiter, die Schmerzen gingen immer mal wieder weg. Ich lief fast die gesamte Runde um den See. Nur die letzten 300 m ging ich. Es war schön. Jetzt hatte ich ja schon eine Strecke geschafft, wohl so 2,4 km, die für einen kleinen Mini-Streak reichen würde. Mal sehen, ob ich die nächsten Tage auch zum Laufen komme.
Sonntag, 11. Januar 2009
mein erster Lauf
Beim Arzt gab es keinen Befund. Ich bekam Voltaren - in Kapselform - die Schmerzen wurden weniger, ich konnte wieder gehen, aber laufen ging nicht. Die Schmerzen in der Sehne hinten außen am Knie kamen immer wieder.
Durch unseren Hausumbau und dem vielen Arbeiten im Knien wurde das Knie zudem ein paar Wochen später auch noch dick - es war wohl Wasser drin. Also musste ich wohl warten, bis das Knien weniger wurde, bis zu unserem Umzug.
Mitte Dezember sind wir umgezogen. Seitdem war ich mit Ritchy öfters mal eine größere Runde schnell gegangen. Das ging. Ich hatte danach zwar Schmerzen im Knie, aber diese gingen über die Nacht meist wieder weg. Mit Bewegung - langsam gesteigert - will ich schauen, dass die Schmerzen im Knie einfach wieder verschwinden. Von ganz alleine, so wie sie gekommen sind.
Am Samstag war ich mit Ritchy eine Stunde spazieren. Diese Strecke geht schön durch den verschneiten Odenwald. Es war herrlich. Es geht zwar oft rauf und runter, es gibt aber auch einige Passage, die ziemlich eben verlaufen. Diese Passagen wollte ich am folgenden Tag laufen, den Rest stramm marschieren.
Gesagt getan. Nach dem Frühstück machten sich Ritchy und ich auf den Weg. Ritchy begleitete mich den ersten Kilometer berghoch - im strammen Schritt. Die erste flache Passage von ca. 350 m lief ich. Es ging, ich war zwar extrem unsicher, ganz vorsichtig, aber es ging. Es folgte ein Berg. Diesen Berg ging ich hoch, die dann folgende flache Passage von ca. 1 km lief ich wieder. Auch das ging. Es zwickte zwar im Knie, die Sehne tat etwas weh, aber nicht arg. Dann war die flache Passage auch schon wieder vorbei. Den folgenden Berg ging ich hinunter.
Meinen ersten Lauf hatte ich geschafft. Das Knie schmerzte später etwas, aber nicht doll.
Dienstag, 6. November 2007
Langsam geht es wieder aufwärts
Noch abends fuhren wir beim Krankenhaus vorbei um nachzusehen, wann am Folgetag Sprechstunde sei. Zwischen 14:00 und 16:00 Uhr konnte man vorbei kommen. Da stand also ein früher Feierabend auf dem Programm. Ritchy holte mich gegen halb drei in der Firma ab und wir fuhren zum Krankenhaus. Dort wurde unsere Geduld auf eine harte Probe gestellt. Anderthalb Stunden mussten wir warten, bis ich aufgerufen wurde.
Der Arzt sah sich die Hand an, kontrollierte ob das Gefühl überall vorhanden war. Dann sollte ich die Finger strecken und wieder zu einer Faust ballen. War das ungewohnt. Meine Finger schienen eingerostet. Langsam, ganz lanngsam ging es. Finger spreizen, Hand leicht nach links und rechts bewegen. Ich traute mich kaum, aus Angst vor Schmerzen, aber ganz leichte Bewegungen bekam ich hin. Der Arzt war damit zufrieden.
Er verschrieb mir für die folgenden Wochen weiterhin die Schiene zu tragen, allerdings dürfte ich diese von Zeit zu Zeit abnehmen. Dafür wurde die Schiene nun mit Klettbändern am Arm befestigt. Mit Krankengymnastik könne ich sofort beginnen. Das hört sich ja schon mal gut an. Bewegen dürfe ich die Finger, allerdings bis zur sechsten Woche absolut ohne Belastung. Naja, das wird sicherlich noch anstrengend, immerhin durfte ich schon langsam mit Fingergymnastik anfangen. Klasse. Ich freute mich über diesen kleinen Fortschritt.
Am nächsten Tag, am Donnerstag hatten wir einen Feiertag in BaWü. Ritchy hatte ich auch frei genommen und wir gingen lange spazieren. Immer mal wieder übte ich meine Finger zu strecken oder leicht zur Faust zu ballen. Das war schon ganz schön anstrengend.
Wir gingen lange, lange spazieren. Es war klasse. In der Ebene war es nebelig, aber wenn man etwas an Höhe gewann, kam die Sonne raus und der Himmel war strahlend blau. Genial. Lange führte unser Weg uns immer mal wieder ins Tal hinab, bis wir darauf keine Lust mehr hatten und im großen Bogen den Rückweg antraten. An der nächsten Höhe hatten wir einen genialen Ausblick auf einen Baum, durch den die Sonne schaute. Es sah phantastisch aus:
An diesem Tag legten wir eine große Strecke zurück. Fünfeinhalb Stunden waren wir unterwegs. Erst als es dunkel wurde, kamen wir erschöpft, aber glücklich zu Hause an.
Am Freitag mussten wir beide arbeiten. Ich übte das erste Mal wieder mit 10 Fingern zu tippen. So eine Tastatur stellt bestimmt 0 Belastung dar und es war sicherlich eine gute Fingerübung. Solange ich keine Schmerzen habe, könnte ich ja üben. So schaffte ich langsam aber immerhin den halben Arbeitstag, bevor ich meiner Hand doch wieder etwas Ruhe gönnte. Abends waren wir kurz bei Ritchys Eltern, die uns allerhand Neues zu erzählen hatte. Danach gingen wir zu einem Treffen meines Tauchvereins. Ein paar Freunde zeigten ihre Urlaubsdias. Es war ein nettes und gemütliches Beisammensein.
Am Samstag gingen wir einkaufen, verbrachten den Nachmittag gemütlich zu Hause und bsuchten abends in ein Kabarett, welches hier bei uns aufgeführt werden sollte. Es war klasse. Die Gemeindehalle war fast bis auf den letzten Platz ausgebucht. Ritchy hatte eine schöne Idee gehabt. Ich genoss den Abend.
Am Sonntag nahmen wir uns nochmals einen längen Spaziergang vor. Wir packten einen Rucksack mit Verpflegung und machten uns bei relativ trüben Wetter auf den Weg. Dieser Tag war bei weitem nicht so schön, wie der Donnerstag. Aber immerhin war es entgegen der Wettervorhersage trocken. Wir hatten einen schönen Weg, sonst eine Laufstrecke von uns, vorgenommen und genossen die Bewegung in der Natur. Etwas schönes zu entdecken gibt es dabei immer.
Nach viereinhalb Stunden kamen wir erschöpft zu Hause an. Mir ging es aber nicht alleine so. Ritchy baute mich mit den Worten "Das war anstrengender als der Marathon letzte Woche!" wieder auf.
Danke!
Mittwoch, 31. Oktober 2007
Marathonwoche als Außenstehende
Die ganze Woche über schmerzte die Wunde stark. Viele Bewegungen taten weh und abends war ich oft einfach froh ins Bett zu kommen "Nichts mehr spüren!!!" Außer meiner Arbeit, bei der ich mit einer Hand tippte, stand die Woche über nicht viel an. Ritchy versorgte mich liebevoll und war wegen seiner unmittelbaren Marathonvorbereitung oft zu Hause. Schön gemütlich waren unsere Abende.
Am Freitag Abend musste ich nochmals zum Arzt. Dort bekam ich die Fäden gezogen - ein erster, wenn auch sehr kleiner Fortschritt. Ansonsten war immer noch Schonung angesagt. Nach dem Arztbesuch sind wir etwas essen und danach zur 25-Jahr-Feier des LT Hemsbach gegangen. Als Höhepunkt stand dort ein Vortrag übers Marathonlaufen von Herbert Steffny auf dem Programm. Der Vortrag war kurzweilig und interessant und machte mir wieder arg viel Freude aufs Laufen. Nur muss ich damit leider noch ein wenig warten.
Am Samstag trafen wir uns mit Bekannten und fuhren zur Marathonmesse nach Frankfurt. Ritchy meldete sich dort für den Marathon an, besser gesagt er meldete sich um. Dabei trafen wir auf Bernie (von den Streakrunnern) mit seiner Frau Sabine. Das war ja eine Überraschung, dass man sich zufällig in diesen riesigen Messehallen über den Weg lief. Zudem trafen wir ein paar Bekannte aus Frankfurt - Niels mit seiner Freundin Cora, die leider wegen einer Verletzung auch nur als Begleiterin dabei war. Die Arme.
Auf der Messe kaufte ich mir noch ein Paar Laufschuhe - einfach als Entschädigung, dass ich schon so lange nicht mehr gelaufen bin.

Am Sonntag stand der Frankfurt Marathon auf dem Programm. Früh morgens fuhr ich mit Ritchy und unseren Lauftreffkollegen Gerald und Bernhard in die Hessenstadt. Gerald sollte hier, begleitet von Ritchy seinen 100.sten Marathon laufen. Bernhard hatte dieses Ziel "100 Marathon"s bereits zwei Wochen zuvor in München erreicht. Wahnsinn!!!!
An der Festhalle angekommen suchten wir uns ein ruhiges Plätzchen zum Umziehen und trafen auch gleich auf weitere Lauftreffkollegen. Mit der Zeit tummelten sich immer mehr Bekannte in dieser Ecke.
Um den Athleten die nötige Ruhe zu lassen, verabschiedeten wir Zuschauer uns ca. eine dreiviertel Stunde vor dem Start von ihnen und suchten uns ein Plätzchen hinter der Startlinie. Die Zeit bis zum Start verging schnell. Wir suchten in den Massen der startenden Läufer nach bekannten Gesichtern, konnten aber nur Roland entdecken. Langsam begaben wir uns ein paar hundert Meter weiter, um die Sportler bei Kilometer 6 erneut anzufeuern. Meine Bekannte machten sich danach auf den Weg zum Kilometerpunkt 10 und ich begab mich auf die andere Straßenseite, um meinen Ritchy auch kurz vor Kilometer 9 nochmals zu sehen. Geschafft. Nur leider hatte er mich wohl nicht mehr erwartet und war im Gespräch vertieft.
Ich ging zur nächsten S-Bahn-Station und schaute, ob ich es schaffen könnte, mit der Bahn bis zum westlichsten Punkt des Marathons, bis nach Höchst bzw. Nied zu fahren. Ja, es ging eine Bahn. Ich wartete 20 Minuten und stieg ein. Zum Glück war ich an der Taunusanlage eingestiegen. Eine Station weiter, am Hauptbahnhof, war es so überfüllt, dass viele Zuschauer keinen Platz mehr im Zug fanden. Die Bahn hatte zwar an diesem Tag einen Zug mit mehr Wagons, aber keinen zusätzlichen Zug eingesetzt.
In Nied angekommen, konnte ich gerade noch die Spitze der Männer durchrennen sehen. Nach diesen anfeuernden Zurufen machte ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Platz. Ich wollte gut sehen, aber auch von Ritchy schnell erkannt werden. Bei meiner Warterei auf Ritchy sah ich immer mal wieder Bekannte (von Norman Stadler und Dieter Baumann abgesehen), so dass die Zeit recht schnell verging. Oh, Jens und Thomas liefen ja auch mit. Was für eine Überraschung. Sie freuten sich, mich zu sehen. Roland kam vorbei, dann Christoph und später Niels. Ich erkannte auch Flotte Motte, war aber so überrascht, dass es für einen Zuruf nicht mehr reichte. Sie war schon weg. Ritchy war nach Plan unterwegs, vielleicht minimal langsamer. Es schien ihm gut zu gehen. Er hatte hier ja schon Zweidrittel geschafft. Gut! Ich konnte ihn nur anfeuern und mich freuen, ihn zu sehen, dann war er auch schon wieder weg.
Ich fuhr mit dem Zug zurück in die Innenstadt. Hier bei Kilometer 37 war die nächste Gelegenheit Ritchy und sonstige Bekannte zu treffen. Ritchy kam nach lurzer Zeit vorbei. Fast hätte er mich nicht erkannt. Ich rief ihm zu und er kam zu mir. Er sagte mir, dass es ihm nicht mehr so gut ginge, er aber zu Ende laufen wollte. Ein Glück, sonst hätte ich mehr Überzeugungskraft benötigt. So wünschte ich im nur alles Gute und steckte ihm ein Fläschchen Cola zu.
Bei Kilometer 41 erwartete ich nochmals die Athleten. Hier erkannte ich diesmal Flotte Motte auch etwas früher und konnte ihr zurufen. Ritchy kam und sah noch ganz gut aus. Er brauchte zwar nichts mehr, da es aber nur 10°C war, steckte ich ihm eine dünne Jacke zu. Er lief weiter - und ah, dort drüben sind ja die anderen Zuschauer des Lauftreffs Anke, Steffi, Nadja und Wolfgang. Ich ging zu ihnen und mit ihnen Richtung Ziel.
Dort angekommen gingen viele ihren Weg. Ich ging den in Platiktüten gekleideten Athleten entgegen - Richtung Verpflegungsstand. Kurz davor wartete ich. Nur kurz, dann sah ich schon meinen Schatz und konnte ihm zu den 3:37 Std. gratulieren.
Klasse, dass er es trotz der kurzen Vorbereitung so gut geschafft hat.
Dienstag, 23. Oktober 2007
Die ersten Tage ohne Laufen!!!
Nun bin ich schon über eine Woche ohne Sport ausgekommen - gezwungenermaßen.
Am Dienstag nach dem Unfall bin ich zu Hause geblieben und habe mich geschont. Nachmittags war ich zur Kontrolle der Wunde im Krankenhaus. Es war alles okay. Ritchy fuhr mich netterweise dort hin. Er hatte sich den gesamten Tag frei genommen und hat erst mal unsere Wohnung komplett gestaubsaugt und geputzt, damit auch wirklich alle Scherben verbannt wurden. Er war so fleißig, …. er sogar hat noch gewaschen und gekocht. Fast den ganzen Tag. Super lieb!!!!
Da mir im Krankenhaus alles okay war, und ich Arbeit hatte, die fertig werden musste, bin ich die nächsten beiden Tage arbeiten gegangen. Erst Donnerstag Abend ging ich zum Hausarzt, zur Kontrolle. Der Arzt schrieb mich doch tatsächlich krank. Eine Sehne war mehr oder weniger durchtrennt worden, so dass ich die Hand komplett schonen sollte. Selbst den Zeigefinger durfte ich nicht benutzen, um am Computer zu tippen. So blieb ich am Freitag gemütlich zu Hause und sortierte unsere Urlaubsbilder. Das brachte mich gleich in eine gute Stimmung, denn dort war es wirklich klasse:
Die Schmerzen vergaß ich zeitweise komplett. Mittags wollte ich meine Mini-Streakrunde abgehen. Es pochte so stark in der Hand, dass ich mich nach einem Kilometer wieder auf den Rückweg machte. Das war wohl doch noch etwas zu viel Bewegung für meine Hand, schade.
Nachmittags kam Ritchy und brachte Pascale mit. Wir fuhren zum Arzt zum Verbandswechsel, kauften kurz ein und machten uns ans Pizza backen. Leider konnte ich hier fast nur daneben stehen und staunen, wie selbstständig Pascale und Ritchy alles erledigten. Ich war fast überflüssig, wurde in der Küche aber dennoch gern gesehen. Die Pizza war super lecker. Danach begann eingemütlicher Spieleabend.
Am Samstag war tagsüber ein Arbeitseinsatz meines Tauchvereins angesagt. Das Vereinsheim, schön am See gelegen, sollte mal wieder auf Vordermann gebracht werden.
Da ich die Arbeitsstunden brauchte, ging ich mit Ritchy und Pascale dort hin. Ich konnte nur bedingt anpacken, hatte aber zwei tatkräftige Helfer mitgebracht, die mich mehr als ersetzten. Abends waren wir auf einer Geburtstagsfeier von Richards Kollegen. Für den Sonntag hatten uns Ritchys Eltern eingeladen. Leckeres Essen gab es dort. So verging das Wochenende wie im Flug.
Ritchy war die ganzen Tage so lieb und half mir überall. Er kümmerte sich rührend um mich und erledigte alle Hausarbeiten. Man ist ja so ungeschickt, mit nur einem Arm. Nichts geht mehr alleine. Weder das Haare waschen, noch das Schuhe anziehen. Weder Kochen, noch Spülen oder sonstige Arbeiten. Alles erledigte er für mich. Danke.
Dienstag, 16. Oktober 2007
1. Streak - ab Tag 255
KW 41-2007 bis zum Ende
Tag Datum Zeit Lauf-Zeit Lauf-km Puls Ø km ges. Bemerkung 255 08.10.07 18:14 01:11:15 12,2 km Hf 132 1967,2 km Strecke vom Lü-Winzerlauf (abgek.) 256 09.10.07 22:18 00:13:11 2,0 km Hf 128 1969,2 km verl. Mini-Standardrunde 257 10.10.07 17:21 01:34:22 16,0 km Hf 133 1985,2 km Runde durch den Viernheimer Wald 258 11.10.07 23:30 00:12:36 2,0 km Hf 124 1987,2 km verl. Mini-Standardrunde 259 12.10.07 06:52 00:18:29 3,0 km Hf 129 1990,2 km verl. kurze Runde "um den Block" 260 13.10.07 12:33 01:45:26 16,5 km Hf 128 2006,7 km Odenthal, 305 Hm, 1 x blau verl. 261 14.10.07 12:17 03:04:49 29,0 km Hf 130 2035,7 km Odenthal, 540 Hm, 2 x blau verl. 262 15.10.07 21:00 00:12:53 2,0 km Hf 123 2037,7 km verl. Mini-Standardrunde 263 16.10.07 Ende des 1. Streaks
Diese Woche sollte das Training wieder richtig losgehen. Ritchy war wieder gesund und wir steigerten unsere Laufumfänge von 12 auf 16 Kilometer.
Zudem war ich am Dienstag und am Donnerstag im Schwimmtraining unseres Triathlonvereins. Wir haben einen neuen Trainer. Das Training war hart, aber weniger abwechslungsreich (am Di. 5 x 500 m und anschließend ein paar Sprints, am Do. 3 x 800 m und abschließend ein paar Sprints).
Am Wochenende liefen wir in Odenthal zweimal nacheinander eine lange Runde: am Samstag hügelige 16 km und am Sonntag sogar hügelige 29 km. Meine Zerrung im Po tat fast gar nicht mehr weh. Ab jetzt wollte ich wöchentlich einen langen Lauf um die 30 km beibehalten.
Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
Am Montag hatten wir noch frei und fuhren gemütlich nach Hause. Abends lief ich eine kurze Runde und machte mich fertig, um ins Bett zu gehen. Irgendetwas wollte ich noch aus dem Wohnzimmer holen. Auf dem Weg dorthin rutschte ich im Flur aus, und zerschlug mit meiner linken Hand die Glasscheibe unserer Wohnzimmertüre. Das Blut spritzte, Ritchy schrie, ich drückte mit meiner rechten Hand die Wunde ab und legte mich flach auf den Fußboden. Ritchy rief den Notarzt und legte einen Druckverband an. Viel Zeit verging, bis der Notarzt endlich kam und uns ins Krankenhaus brachte. Dort stellten die Ärzte fest, dass es schlimmer aussah, als es war. Ich hatte eine 4 - 5 cm lange und 0,5 - 1 cm tiefe Schnittwunde neben der Pulsader. Nerven schienen nicht getroffen, nur eine Sehne schien an- bzw. durchgeschnitten zu sein. Ich wurde lokal betäubt und die Wunde wurde in mehreren Schichten genäht. Dick verbunden, mit einer Schiene zur Stabilisation wurde ich mitten in der Nacht nach Hause entlassen.
Tja, und das war es jetzt mit meinem ersten Streak. Der Arzt verbot mir für die kommende Woche jegliche Aktivität, die den Blutkreislauf ankurbelt und empfahl mir, wegen der Erschütterung aufs Laufen zu verzichten. Da mir zur Zeit wirklich jede Bewegung mit der Hand weh tut (sogar das Mitfahren im Auto schmerzhaft ist) werde ich wohl wirklich eine Woche lang gar nichts machen und mich schön bei der Arbeit entspannen.
Wann ich mit einem weiteren Streak anfange, weiß ich zur Zeit noch nicht. In letzter Zeit hatte ich viele kleinere Wehwehchen, so dass ich fast das Gefühl habe, der Körper schrie nach einer Pause. Diese soll er nun erst mal bekommen.
Freitag, 10. August 2007
Bitte keine Schienbein-Schmerzen
Damit ich die Trainingshinweise immer parat habe, führe ich sie im folgenden auf. Diese Trainingshinweise basieren auf den Tipps dieser Seite.
Vorbeugen des Schienbeinkanten-Syndrom
Auszug aus http://www.ultra-marathon.org
Das Schienbeinkanten-Syndrom (Shin-Split-Syndrom ), das sich durch Schmerzen entlang der vorderen Schienbeinkante äußert, ist sowohl bei Laufanfängern als auch bei erfahrenen Langstreckenläufern bekannt.
Überlastungen vorbeugen
Nicht nur die Tage werden im Frühling länger, auch die Strecken, die im Training gelaufen werden. Eine schnelle Leistungssteigerung ist das unausgesprochene Ziel. Doch gerade in den ersten Wochen kann es zu lästigen Problemen kommen, die den Einstieg in ein Wettkampfjahr erschweren.
Neben anderen Problemen tritt oft das Shin-splint-Syndrom auf. Die quälenden Schmerzen an der vorderen Schienbeinkante können den Trainingsplan empfindlich stören.
Eine erste und wirkungsvolle Möglichkeit diesem schmerzhaften Syndrom vorzubeugen ist, das Training sinnvoll zu gestalten. Der Wechsel zwischen Belastung und Erholung ist von großer Bedeutung. Regeneration braucht Zeit.
Einfache Trainingsprinzipien
Bei der Trainingsgestaltung sollten einfache Trainingsprinzipien beachten werden. So sollten Laufanfänger nicht zu schnell die Trainingsumfänge oder die Intensitäten der einzelnen Trainingseinheiten steigern, besser ist es, zuerst die Trainingshäufigkeit zu steigern. Erst danach kann der Umfang, also die Laufkilometeranzahl, erhöht werden. Trainingswissenschaftlichen und physiologischen Aspekten folgend wird erst danach die Intensität gesteigert.
Auch trainingserfahrene Läufer sollten regelmäßig Phasen verminderter Intensität und Ausgleichssportarten einplanen, um Überlastungen vorzubeugen.
Muskulatur und Stabilität
"Der Fuß zählt zu den schönsten Körperteilen des Menschen" sagte der Leiter eines Anatomischen Institutes. Er begründet seine Aussage mit der Vielzahl der anatomischen Strukturen des Fußes, die erst eine Fortbewegung ermöglichen.
Das gesamte Zusammenspiel zu erklären ist nicht einfach. Es ist jedoch wichtig, einige Besonderheiten zu kennen, um die Notwendigkeit des Trainings der gesamten Fußmuskulatur zur Vermeidung des Schienbeinkantensyndroms zu verstehen.
Dehnung und isolierte Muskelkräftigung ?
In der sportmedizinischen und Läuferliteratur finden sich oft Hinweise auf ein lokal begrenztes Training durch Kräftigung und Dehnung des vorderen Fußhebers. Beides erscheint wenig sinnvoll zu sein.
Die Dehnung des vorderen Fußhebers ist durch seinen anatomischen Verlauf nur schwer durchzuführen.
Dehnung kann bei verschiedenen Problemstellungen sinnvoll sein, beim Schienbeinkanten-Syndrom erscheint eine funktionelle Kräftigung wertvoller zu sein.
Die Abrollbewegung des Fußes setzt sich aus mehren Phasen zusammen. Zu jedem Zeitpunkt der Abrollbewegung verschieben sich die Hebel- und Kraftverhältnisse im Bereich der Gelenke. Durch Sensoren im gelenkumgebenden Gewebe und durch Sensoren in der Muskulatur wird ein Abbild dieser Verhältnisse an das Gehirn weitergeleitet. Dort kommt es zu einem Vergleich zwischen dem tatsächlichen Bewegungsablauf im Fuß und dem vom Gehirn entwickelten Bewegungsprogramm. Werden Unterschiede festgestellt, wird durch neue Nervenimpulse zur Muskulatur gegengesteuert. Wird ein Muskel isoliert gekräftigt, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass die Bewegung verbessert wird. Nur wenn der Muskel durch das Nervensystem gesteuert wird, kann es zur Kraftentwicklung kommen. Somit ist ein Training nur dann gut, wenn sowohl die Kraftfähigkeit des Muskels und gleichzeitig die Fähigkeit des Nervensystems, gezielte und veränderbare Bewegungsprogramme zu entwerfen, trainiert werden. Dieses Trainingsprinzip wird als koordinatives und sensomotorisches Training bezeichnet.
Was passiert beim Laufen ?
Der Fußhebermuskel (M.tibilalis anterior) ist aber nicht nur dem Namen nach für das Heben der Fußspitze verantwortlich. Auch beim Aufsetzen des Fußes auf den Boden ist er kontrahiert. Durch eine gemeinsame Kontraktion dieses und anderer Muskeln wird eine Stabilität in den Sprunggelenken beim Aufsetzen und der sich anschließenden Abrollbewegung erreicht. Durch die wechselnden Untergründe muss das Bewegungsprogramm ständig modifiziert werden. Dabei wird der Fußhebermuskel neben anderen Muskeln vom Nervensystem angesteuert und muss sich anspannen. Diese Belastung kann zu einer Reizung des Muskelansatzes an der vorderen Schienbeinkante führen.
Training der Fußmuskulatur
Um den Schienbeinschmerzen vorzubeugen, muss der Muskel und das Nervensystem trainiert werden.
Das erreicht man schnell und sicher durch einige einfache Übungen. Bei diesen Übungen wird das Nervensystem gezwungen, Bewegungsprogramme zu entwerfen und ständig zu korrigieren. Damit wird erreicht, dass sich das Nerv-Muskel-System schnell und exakt auf wechselnde Bedingungen, wie verschiedene Untergründe, einstellt. Die vom Nervensystem angesteuerte Muskulatur wird nur mit dem notwendigen Maß an Kraft arbeiten, um eine sichere Bewegung zu gewährleisten. Eine zu starke Belastung wird damit vermieden. Gleichzeitig ist jedoch die Kraftentwicklung im Muskel ein Anpassungsreiz. Das Gewebe reagiert auf den Reiz und beginnt sich in Funktion und Struktur zu optimieren.
Koordinatives und sensomotorisches Training - praktisch
Für ein gezieltes Training müssen nur wenige Aspekte beachtet werden. Wichtig ist, dass ein sensomotorisches Training immer nur im ausgeruhten Zustand durchgeführt wird. Die Gefahr einer Verletzung bei ermüdetem Nerv-Muskelsystem ist zu groß. Die Übungen erscheinen zwar einfach zu sein, für das koordinative System bedeuten sie aber eine Höchstleistung. Während der Übungen sollte die gesamte Konzentration auf die Durchführung gerichtet sein. Die Durchführung der Übungen kann variiert werden. Jedoch sollte die Intensität gering sein, die gefühlte Anstrengung ist gering. Die Zahl der Wiederholungen bestimmt die Wirksamkeit des koordinativen und sensomotorischen Trainings.
Beispiel 1 - Wiesenläufe oder Läufe in der Kiesgrube...
Der wellige und unregelmäßige Untergrund einer großen Wiese kann sehr gut als Trainingsreiz genutzt werden. Durch die Beschaffenheit der Wiese läuft der Abrollvorgang sehr unterschiedlich ab. Das Nervensystem nimmt die Unterschiede wahr und steuert die Muskulatur an. Wichtig: langsam laufen. Das Nervensystem benötigt einige Zeit, um sich auf die Bedingungen einzustellen. Die Dauer sollte so gewählt werden, dass es nicht zu einer Ermüdung kommt.
Eine Verbesserung des Trainings erreicht man, wenn man sich vom Schuh befreit und mit allen Sinnen läuft. Durch die Berührung der Fußsohle werden zusätzliche sensorische Informationen an das Gehirn geleitet, die den Bewegungsablauf positiv beeinflussen. Natürlich gilt Gesagtes auch für sandige Untergründe.
Beispiel 2 - Balance auf wackligen Untergründen
Der Therapie-Kreisel ist ein häufig eingesetztes Trainingsmittel in der Rehabilitation von Haltungsschäden. Durch die bewegliche Unterlage ist der Körper gezwungen, das Gleichgewicht zu halten. Dieses erreicht er über Ausgleichsbewegungen der Füße. Durch korrigierende Bewegungen der Füße wird der gesamte Körper im Gleichgewicht gehalten.
Die Übungen können anfangs im Zweibeinstand, später als Steigerung im Einbeinstand auf dem Therapie-Kreisel durchgeführt werden. Als weitere Störfaktor können die Arme schwingen oder der Oberkörper kann mit Hilfe eines Gummibandes gekräftigt werden. Beim Stand immer darauf achten, dass die Knie nicht durchgestreckt sind.
Beispiel 3 - eine Übungsmatte als Unterlage
Wenn ein Kreisel nicht verfügbar ist, erfüllt eine Bodenmatte die Aufgabe. Durch ein mehrmaliges Falten entsteht eine weiche und unebene Unterlage.
Beispiel 4 - die Parkbank als Trainingsmittel
Parkläufer nutzen die Parkbänke sehr oft, um Dehnungsübungen auszuführen. Auch zur Vorbeugung des Schienbeinkantensyndroms kann die Parkbank dienen.
Man setzt den Vorfuß auf die Sitzfläche der Parkbank, drückt sich nach oben und schwingt mit dem freien Bein bis zur Rückenlehne der Bank (= waagerechter Oberschenkel). Die Arme werden zur Unterstutzung der Bewegung mitgenommen.
Dabei wird die Aufsatzfläche des Fußes langsam verringert. Dadurch wird die Stabilität verringert und der Bewegungsablauf muss sich optimieren. Bei dieser Übung kommt es nicht nur zu einer Kräftigung der gesamten Fußmuskulatur. Die Kräftigung setzt sich über die gesamte Streckmuskulatur fort und führt auch zu einer verbesserten Wirbelsäulenstabilität. Achtung: je höher der Auftritt, also die Sitzfläche der Bank, desto schwerer ist die Übung.
Wichtig für die Durchführung aller Übungen:
- immer am Anfang einer Trainingseinheit, niemals nach starker Belastung
- Übungen immer konzentriert ausführen
- Übungen mit geringer Intensität ausführen
Donnerstag, 9. August 2007
Magnetarmband
Gestern war es dann soweit. Ich habe mir ein neues Magnetarmband gekauft.
Ich fühl mich wieder pudelwohl.
Ist es nicht schön???
Im Folgenden findet Ihr ein paar Auszüge aus dem Internet zum Thema Magnettherapie
(von dieser Seite, oder dieser hier, oder dieser hier, ...)
Magnettherapie: gestern und heute
Das Wissen um die Heilkraft von Magneten ist nicht neu. Die magnetische Heilwirkung war schon vor Jahrtausenden den Schamanen, Medizinmännern, Ägyptern und auch den Griechen und den Chinesen bekannt. Magnetsteine wurden im Altertum insbesondere auf schmerzende Körperstellen gelegt. Von den traditionellen Medizinern wurden die magnetischen Kräfte von Magnetitsteinen äußerlich und innerlich in pulverisierter Form verabreicht.
Vom 16. bis 18. Jahrhundert erlebte der Heilmagnetismus seine Blütezeit in Europa. Der bedeutendste Wegbereiter des neuzeitlichen Magnetismus war der Schweizer Naturheiler und Arzt Paracelsus (1493 - 1541). Einige Jahrhunderte später erhielt der medizinische und therapeutische Einsatz des Magnetismus durch den Arzt Franz Anton Mesmer (1734 - 1815) weitere und neue Impulse.
Mit der Entwicklung der Chemie, dem Aufschwung der modernen Pharmaindustrie und der Erfindung von immer neuen Arzneimitteln wie Antibiotika oder Kortison sind im Laufe des vergangenen Jahrhunderts viele alte Heilmethoden in der westlichen Welt in Vergessenheit geraten und in den Hintergrund gedrängt worden. In Asien, China, Japan und in vielen osteuropäischen Ländern wandte man jedoch weiterhin die natürliche, effektive und preiswerte Methode der Magnettherapie an.
Die Bedeutung von Magnetfeldern für unsere Gesundheit
Die Kraft des Erdmagnetfeldes bewegt nicht nur die Kompassnadel. Sie spielt auch für unsere Gesundheit eine wesentliche Rolle. Im Jahr 1964 erhielt Linus Pauling den Nobelpreis für Chemie. Er entdeckte die magnetischen Eigenschaften des roten Blutfarbstoffes. Ein wesentlicher und bedeutender Aspekt für das Verständnis der medizinischen Wirkung und Anwendung der Magnettherapie.
Welche Bedeutung das natürliche Magnetfeld der Erde für das Leben hat, wurde außerdem in der bemannten Raumfahrt deutlich. Als die ersten Raumfahrer zur Erde zurückkehrten, wurden gesundheitliche Probleme festgestellt. Sie klagten über Schlafstörungen, Müdigkeit, Konzentrationsmangel und Depressionen, was für die Raumfahrtmedizin zunächst unerklärlich war. Später wusste man, dass das Hauptproblem die energetische Erschöpfung war. Diese Schwäche wurde dem Fehlen der Erdmagnetfeldwirkung zugeschrieben.
Aufgrund dieser Erkenntnisse begann sich die Wissenschaft in den frühen 60er Jahren erneut mit der biologischen Wirkung von Magnetfeldern auf den menschlichen Organismus zu beschäftigen. Es gibt heute eine Fülle wichtiger Erkenntnisse über die fundamentale Bedeutung der Magnetkraft für unsere Gesundheit.
Aus diesem Wissen und praktischen Erfahrungen entwickelten sich verschiedene Anwendungsmöglichkeiten der Magnettherapie. Die Magnetanwendung ist eine ideale natürliche, stimulierende Methode mit ganzheitlicher Wirkung, die sich besonders auch zur Gesundheitsvorsorge eignet.
Überleben and Anpassungsstress
Gesundheit bedeutet, die Fähigkeit des Organismus auf Einflüsse der äußeren und der inneren Welt zu reagieren, sich anzupassen, um dann den Körper in Gleichgewicht zu halten. Genau dieses Gleichgewicht gerät heute durch Belastungsfaktoren immer mehr in Gefahr.
Unser Leben ist geprägt von Hektik and Stress. Die Belastung unserer Umwelt mit Schadstoffen nimmt weiter zu. Insgesamt stellt das moderne Leben immer höhere Anforderungen an unseren Organismus. Ansteigender Elektrosmog von Computerbildschirmen, Radio- and TV-Geräten, mobilen Telefonen, Heizkissen, Mikrowelle and allen anderen modernen, elektrisch betriebenen Geräten sind zusätzliche Störfaktoren.
Magnettherapie und Gesundheit
Wieso wir Magnettherapie brauchen
Möglicherweise stellt sich beim kritischen Leser die durchaus berechtigte Frage:
Brauchen wir heute überhaupt noch die Magnettherapie? Diese Frage ist ganz klar mit >Ja< zu beantworten, denn die Magnetwirkung hat eine elementare Bedeutung für das Leben und die Gesundheit. Die medizinische Nutzung der Magnetkraft steht nicht im Widerspruch zur modernen Medizin, vielmehr stellt sie eine sinnvolle Ergänzung dar.
Der Kosmos, das ganze Universum entstand nach neueren Erkenntnissen der Physik aus Energiefeldern. Lange bevor es Leben gab, existierten bereits magnetische Kraftfelder. Jedes Magnetfeld hat eine energetische Kraft and besitzt demzufolge eine gezielte and gerichtete Wirkung, vergleichbar einer Information. Daher spricht man bei der Magnetfeld-Therapie heute auch von Energie- and Informationstherapie. Die medizinische Nutzung der Energie- und Informationswirkung von Magnetfeldern spielt eine zunehmend wichtigere Rolle. Nicht zuletzt deswegen, weil sich der zivilisierte Mensch dem natürlichen Magnetfeld weniger aussetzt und es so zu einem gewissen >Magnetfeldmangel< kommt.
Die Wirkung von Magnetschmuck
Ganzheitliche Therapie
Die Magnettherapie ist eine ganzheitliche, ausgleichende Therapie. Sie wird nicht im Sinne der symptomatischen Behandlung eingesetzt, d.h. Kopfschmerzen werden nicht wie bei der Einnahme von Tabletten direkt bekämpft, sondern das Tragen von Magnetschmuck beugt der Entstehung von Kopfschmerzen vor. Nicht selten sind mehrfache Wirkungen zu beobachten, so dass es nicht erforderlich ist, für unterschiedliche Probleme verschiedenen Magnetschmuck anzuwenden. So lassen sich z.B. Phänomene erklären, dass Magnete dem Einen bei niedrigem Blutdruck helfen, dem Anderen bei hohem Blutdruck. Sie wirken individuell sowohl anregend als auch beruhigend, je nachdem, wer den Schmuck trägt.
Mehr Energie – Magnettherapie und Gesundheit
Mensch und Tier benötigen für ihr Leben und ihre Gesundheit ganz elementar die positive Wirkung der Magnete. Damit unser Körper das „ Feuer der Lebens“ aufrechterhalten kann, benötigen unsere Zellen ebenfalls eine möglichst optimale Versorgung. Die funktionellen Vorgänge in lebenden Zellen sind vergleichbar mit dem Motor eines Autos. Der gesunde Zellstoffwechsel ist die Basis für Vitalität und Gesundheit. Kranke oder in ihrer Funktion geschwächte Zellen unterscheiden sich von vitalen und gesunden dadurch, dass der Sauerstoffaustausch reduziert ist. Neben der Verbesserung des Sauerstofftransports erfolgt auch eine Optimierung der Zellversorgung mit Vitaminen, Enzymen, Hormonen und Spurenelementen. Auch der Abtransport von Schlacken, Abfallprodukten und Kohlendioxid über die Venen und das Lymphsystem wird erleichtert.
Wunderwerk Durchblutung
Über den Blutkreislauf wird der gesamte Organismus mit lebenswichtigen Stoffen versorgt. Eine einzige Blutzelle kann innerhalb von nur einer Minute vom Herzen zum Handgelenk und zurück zum Herzen fließen. Eine Magnetschmuckfirma hat mittels einer Dunkelfeldmikroskopie nachgewiesen, dass Magnete zur Verbesserung des Sauerstofftransportes beitragen. Ein wesentlicher Grund für die Beeinträchtigung der Blutfließgeschwindigkeit ist die so genannte Geldrollenbildung der roten Blutkörperchen. Mit Magnetkraft können auch Sie den Zell-Energiestoffwechsel aktivieren und Ihr Wohlbefinden verbessern. Ist die Zellbatterie voll aufgeladen, so steht ausreichend Energie zur Verfügung. Die Zelle kann ihre Arbeit gut erfüllen. Voraussetzung für einen gesunden Stoffwechsel ist, dass im Verdauungskanal die mit der Nahrung aufgenommenen Substanzen verdaut und in ihre Bausteine zerlegt werden. Sind unsere inneren Kräfte in Balance, sind wir gesund. Bei Krankheit verliert der Organismus die Balance und gelangt zunächst energetisch in ein Defizit.
Magnetismus in der modernen Medizin
Magnetanwendungen sind kostengünstig, belasten den Organismus in keiner Weise und verursachen keine Schmerzen. Eine rundum sichere und effektive Therapie. Die Magnetkraft selbst heilt nicht, vielmehr werden die Selbstheilungskräfte des Körpers sanft angeregt. Es reicht aus, wenn bei Magnetschmuck die Magnetstärke mindestens 500 Gauß beträgt. Unabhängig davon, wo man den Magnetschmuck trägt, wirkt die magnetische Kraft. Es ist nicht erforderlich, Magnetschmuck Tag und Nacht zu tragen.
Nicht geeignet für Personen mit Herzschrittmacher
Sind unsere inneren Kräfte in Balance, sind wir gesund. Bei Krankheit verliert der Organismus die Balance und gelangt zunächst energetisch in ein Defizit.
Die positive Kraft der Magnete kann einerseits Körperfunktionen regulieren, andererseits aber auch auf energetischem Wege in unsere Gedanken- und Gefühlswelt eingreifen. Mittels Magnetkraft können Sie ihren Tag noch aktiver und dynamischer gestalten. Magnetschmuckarmbänder sind deshalb so effizient, weil am inneren Handgelenk innerhalb sehr kurzer Zeit eine große Menge Blut pulsiert, noch dazu sehr dicht an der Hautoberfläche. Kupfer kann entzündungshemmend wirken, dies ist von besonderem Vorteil für Menschen die stark unter Arthritis oder Rheuma leiden. Einer chinesischen Studie zufolge können Magnete die unangenehmen Nebenwirkungen der Chemotherapie reduzieren bzw. beseitigen.
Im Mittelalter wurden den Magneten wundersame Kräfte zugesprochen, sie galten als Aphrodisiakum. „Der Magnet ist der König der Geheimnisse.“ Die ist ein geflügeltes Wort des bekannten Arztes Paracelsus.
Magnetisiertes Wasser als Heilwasser
Therapeuten haben festgestellt, dass magnetisiertes Wasser sehr zur Heilung beitragen kann.
Magnetisiertes Wasser hat einen erhöhten pH-Wert. Es reduziert ein Übermaß an Säure und Galle im Verdauungstrakt und bewirkt eine gesunde und regelmäßige Funktion des Darmes. Die Ablagerungen und toxischen Substanzen sowie Schwermetalle werden ausgeschieden.
Magnetisiertes Wasser reinigt den Körper gründlich, verbessert die Verdauung und wirkt entspannend sowie beruhigend auf das Nervensystem. Es hilft, teilverstopfte Blutgefäße zu reinigen, normalisiert den Blutkreislauf und wirkt auch bei Entzündungen. Zur Verbesserung der Sehkraft empfiehlt es sich, täglich die Augen mit magnetisiertem Wasser zu spülen.
Durch tägliches Trinken von magnetisiertem Wasser kann der körperliche Reinigungsprozess wesentlich gefördert werden. Es kann also eine wertvolle Hilfe dafür sein, den Säure-Basen-Haushalt zu normalisieren, denn es steuert die pH-Werte aller Körperflüssigkeiten und fördert die gesamten enzymatischen und fermentativen Reaktionen im Körper.
Ganz allgemein gesagt kann es die körperliche Vitalität steigern und das Wohlbefinden fördern, da das Wasser als Informationsträger den ganzen Organismus gleichmäßig durchströmt und eine Energieanhebung von innen her bewirkt.
Nur bei einem energetisch ausreichend versorgten Organismus funktionieren die Selbstregulierungs-Mechanismen und die Selbstheilungskräfte. Ein energetisch ausreichend versorgter Organismus ist widerstandsfähig, gesund und leistungsstark.